[19.04.2018] Fotos


Liebe Kunstfreunde,

vergangenen Donnerstag war unsere Veranstaltung in Kooperation mit der mhk „documenta 14. Was bleibt?“ in der Neuen Galerie. Die beiden Kunsthistorikerinnen Johanna Günnel und Karina Chernenko zeigten uns eine Auswahl der Werke von der documenta 11 bis zur documenta 14, welche in der Dauerausstellung der Neuen Galerie zu sehen sind.

Diese kleine Zeitreise durch insgesamt vier documenta-Ausstellungen, wovon wir uns fünf Werke angesehen haben, führte zu anregenden Gesprächen, die am Ende des Abends mit erfrischenden Cocktails vertieft wurden.


Zu Beginn der Veranstaltung sahen wir und das Werk „THOU-Less“ von der Künstlerin Doris Salcedo, welches in der documenta 11 ausgestellt wurde. Die Skulptur aus Stahl besteht aus zusammengesetzten Fragmenten, die Stühle bilden. Stühle, die nicht einladend aussehen ,sich hinzusetzten. Als nächstes folgte das Kunstwerk „Red Alert“ von Hito Steyerl, welches bei der documenta 12 ausgestellt worden war. Diese drei nebeneinander hängenden roten Bildschirme täuschten uns, da jeder Besucher von einem anderen Standpunkt einen anderen oder auch gar keinen Farbverlauf erkennen konnte. Nach dieser kleinen Täuschung waren wir auch schon bei der documenta 13 angekommen, wo wir uns das Werk „What Dust Will Rise?“ von Michael Rakowitz angesehen haben. Dieses Werk zeigte uns Bücher, welche aus Travertinsteinen aus Bamiyan und anderen verschiedenen Materialien gefertigt wurden. „What Dust Will Rise?“ soll uns an den Bibliotheksbrand im Fridericianum vom 9. September 1941 erinnern, bei dem viele Unikate verbrannt wurden. 
 








Zu guter Letzt waren wir bei der documenta 14 angelangt, von der wir uns zwei Werke angesehen haben. Das erste Werk war „vater kind kind“ von Miriam Cahn, das uns emotional sehr berührt hat, weil es die körperliche und seelische Gewalt symbolisiert, welche in unserer Welt stattfindet. Nach diesem aufwühlenden Werk zeigten uns Johanna und Karina etwas Aufmunterndes, um den Abend auf die heitere Stimmung des anschließenden Cocktailtrinkens einzustimmen. Das letzte Werk war eine Reihe von Musikinstrumenten, welche von Nevin Aladag aus ganz normalen Alltagsgegenständen transformiert wurden. In der Neuen Galerie sind aktuell acht Objekte, die unter dem Titel „Music Room, Athens“ in Athen ausgestellt worden sind, zu sehen.




Wir bedanken uns für die tolle Führung und den schönen Abend, den wir mit euch verbracht haben.
Bis zum nächsten Mal!

Euer Team von einzigART

[19.4.2018] „documenta 14. Was bleibt?" — Art Cocktail in Kooperation mit der mhk

Liebe einzigART-Freunde,

jede documenta hinterlässt ihre Spuren in Kassel. So sind ausgewählte Werke der documenta 14 nun auch in der Dauerausstellung der Neuen Galerie zu sehen: Die jüngsten Erwerbungen sind Werke von Miriam Cahn, Nevin Aladağ, Susan Hiller und Edi Hila, die als Teil der documenta 14 in Kassel und Athen tausende Besucher begeistert haben. In der Neuen Galerie treten sie nun in einen spannungsvollen Dialog mit Werken vergangener documenta-Ausstellungen.



Bei einem erfrischenden Cocktail und anregenden Gesprächen lassen die Kunsthistorikerinnen Johanna Günnel und Karina Chernenko nach knapp 300 Tagen die documenta 14 Revue passieren und werfen gemeinsam mit den Besuchern einen Blick nach vorn. Was lehrt die Vergangenheit und was verspricht die Zukunft?


Datum: Donnerstag, 19. April 2018
Uhrzeit: 18:00 Uhr
Ort: Neue Galerie, Schöne Aussicht 1, 34117 Kassel
Kosten: 5€ für Mitglieder und Studierende, 10€ für Gäste
(Eintritt, Führung, Cocktail)


Bitte meldet euch über die mhk an: 0561 316 80 - 400


Wir freuen uns auf euch!
Euer einzigART-Team


Bildnachweis: Nevin Aladağ, Music Room, Foto Volker Straub, Neue Galerie, MHK

[24.3.2018] Fotos

Liebe Kunstfreunde,

es haben uns viele Besucher mit ins Schloss Wilhelmshöhe zu unserer Veranstaltung "Face to Face: Portraits von früher bis heute" begleitet. Dort haben wir uns die kürzlich eröffnete Kabinettausstellung „In ganzer Größe“ angesehen. 







Mit viel Charme und Humor hat uns Johanna Günnel in die Geheimnisse der ganzfigurigen Portraits eingeweiht und neben alten restaurierten Schätzen aus dem Depot der mhk auch die Neuerwerbung näher gebracht. Die Ausstellung zeigt nicht nur einen einmaligen Blick auf die seltenen lebensgroßen Abbildungen wichtiger Persönlichkeiten sondern bietet gleichzeitig die Chance, die diversen Darstellungsweisen untereinander zu vergleichen. Maler wie Tischbein, Rembrandt, Rubens und viele mehr zeigen die vielen Facetten der Portraitmalerei von einem allegorisch inszenierten Feldherrnportrait, über repräsentative Bildnisse von Patriziern bis hin zu Kostümbildnissen und Portraits wohlhabender Bürger.





Damit nicht genug! Um das Gesehene und Gelernte selbst anzuwenden, luden wir unsere Gäste ein, selbst in historisierte Gewänder zu schlüpfen und die Posen ihrer Vorbilder anzunehmen. Für einen kurzen Augenblick konnten wir uns wie Edelmänner und Prinzessinnen fühlen und als Andenken ein Foto, das Medium der Neuzeit, mit nach Hause nehmen.




Bis zum nächsten Mal!


Euer Team von einzigART


Fotos: © Rebecca Petri

[24.3.2018] „Face to face: Portraits von früher bis heute“ Führung durch die Sonderausstellung "In ganzer Größe" + anschließend Fotoshooting

Liebe einzigART-Freunde,

Am Samstag, den 24. März laden wir Euch herzlich zu unserer Führung durch die Sonderausstellung In ganzer Größe: Portraits von Tizian bis Tischbein im Florasaal des Schloss Wilhelmshöhe ein.




Die Kabinettausstellung im Florasaal des Schloss Wilhelmshöhe präsentiert die Sammlung lebensgroßer Portraits von Künstlern wie Tizian, Rubens, van Dyck und Rembrandt. Erstmals wurden für diese Ausstellung alle lebensgroßen Darstellungen in einem Saal zusammengefasst und somit wird uns Betrachtern die Möglichkeit geboten, diese untereinander zu vergleichen. Während Tizians Feldherrenporträt die Prachtentfaltung des Adels in der Renaissance verdeutlicht, stehen Rubens und Rembrandt für das gestiegene Selbstbewusstsein der Patrizier. Neben einem eigens für diese Ausstellung restaurierten Gemälde einer englischen Prinzessin, können wir die Neuerwerbung eines Tischbeins bewundern.


Um das Gesehene und Erfahrene bei einem praktischen Teil umzusetzen, legen wir eine Auswahl an historisierender Kleidung und Accessoires bereit, um selbst in die Rollen der Dargestellten zu schlüpfen. Neben der Kleidung ist auch die Haltung von großer Bedeutung: Selbstbewusst oder schüchtern, neugierig oder affektiert, großherzig oder argwöhnisch – es sind kaum Grenzen gesetzt.
Putzt euch heraus, schlüpft in die guten Schuhe und begleitet uns auf den Pfaden Rembrandts, van Dycks und Rubens’!

Datum: Samstag, 24. März 2018
Uhrzeit: 14:00 Uhr
Ort: Schloss Wilhelmshöhe, Schlosspark 8, 34131 Kassel
Kosten: 5 € für Mitglieder und Studierende, 10 € für Gäste
(Eintritt, Führung, Fotoshooting)

Bitte meldet euch unter einzigart.kassel@gmail.com bis zum 22. März 2018 an.

Wir freuen uns auf euch!

Euer einzigART-Team

Bildnachweis: MHK

[17.2.2018] Fotos


Liebe Kunstfreunde,

letzte Woche haben uns viele Besucher mit in die Neue Galerie zu unserer Veranstaltung „noch neuer — Neue Galerie“ begleitet. Nach dem Wechsel von Dauerausstellung der Sammlung moderner Kunst der mhk zu documenta 14 und der anschließenden langen Schließung des Hauses zur Neueinrichtung, konnten wir nun endlich die Ausstellung mit vielen Neuerwerbungen und bisher verborgenen Schätzen aus dem Depot bestaunen. 

Die rund 360 Werke der Dauerausstellung wurden um 50 Werke, die bisher im Depot schlummerten, ergänzt. Elena Pinkwart lenkte unsere Blicke nicht nur auf eine teilweise neue Anordnung der Gemälde im Kontext von Skulpturen, sondern auch auf neue Themenfelder, die es seit der Wiedereröffnung zu erkunden gilt. Neue Themen, z.B. die französische Malerei des 19. Jahrhunderts mit Vertretern wie Gustave Courbet und Charles-François Daubigny, rückten dabei in den Fokus. Unter anderem konnten wir uns bei dieser Gelegenheit die Neuerwerbung und Dauerleihgabe des Museumsvereins ansehen. Das Werk „Toskanische Landschaft“ von 1929 ist eines der Spätwerke des Künstlers Paul Baum und stellt einen starken Abstraktionsprozess des Neoimpressionismus’ dar. Durch seinen einzigartigen Ansatz und seine komplexe Arbeitsweise ist Paul Baums Spätwerk für die Sammlung der Neuen Galerie von besonderem Interesse.








Ein Raum in völlig neuem Gewand ist Kunstwerken der 1960er bis 80er Jahre, die sich vor allem mit „Material“ und „Bewegung“ beschäftigen, gewidmet. Hauptwerk des Raumes „Objekt und Bewegung“ ist das aufwendig restaurierte kinetische Objekt von Harry Kramer. Auch die Sammlung der documenta-Werke wurde nach Ende der Ausstellung vergangenen Jahres um einige interessante Stücke ergänzt, welche weiterhin bei interessanten Veranstaltungen der mhk in den Mittelpunkt gerückt werden. All diese Eindrücke konnten wir anschließend bei Cocktails in der benachbarten Bar austauschen.





Und im Anschluss wurde sich in gewohnter Tradition über das Gesehene ausgetauscht. Diesmal bei leckeren Cocktails.
 


Nur ein paar Wochen nach der Wiedereröffnung im Januar war unsere Veranstaltung heiß begehrt und im Nu ausgebucht. Deshalb haben wir gute Nachrichten für euch: Am 16. Juni findet zum sechsten Mal die Junge Kunstnacht statt, natürlich in der Neuen Galerie, damit ihr die Möglichkeit habt, einen ganzen Abend lang, neue Schätze und alte Freunde zu bewundern. Seid gespannt auf einen Abend, der mit vielen Ereignissen aufwarten wird! Wir freuen uns auf Euch.

Euer Team von einzigART

Fotos: © Rebecca Petri

[17.2.2018] Art & Cocktail - Noch neuer: Neue Galerie

Führung durch die neueröffnete Dauerausstellung + anschließend Cocktails

Liebe einzigART-Freunde,

am Samstag, den 17. Februar laden wir euch recht herzlich zu unserer Führung durch die neugestaltete Neue Galerie ein.

Knapp fünf Monate nach dem Ende der Documenta 14 öffnete die Neue Galerie endlich wieder ihre Pforten. Die Sammlung der Moderne, bestehend aus Gemälden und Skulpturen des 19. bis 21. Jahrhunderts wurde um einige neue Werke ergänzt und präsentiert sich in einem neuen Ausstellungsdesign innerhalb der gewohnten Räumlichkeiten. Unter den rund 50 neuen Werken, die die Ausstellung ergänzen, befinden sich aktuelle documenta-Erwerbungen, Werke aus dem Depot und Ankäufe der letzten Jahre, die bisher ungezeigt blieben. Wir wollen gemeinsam die neuen Themen, Schwerpunkte und Konstellationen entdecken und uns anschließend bei erfrischenden Cocktails über das Erlebte austauschen.
Datum: Samstag, 17. Februar 2018
Uhrzeit: 15:30 Uhr
Ort: Neue Galerie, Schöne Aussicht 1, 34117 Kassel
Kosten: 5 € für Mitglieder und Studierende, 10 € für Gäste
(Eintritt, Führung, Cocktail)

Bitte meldet euch unter einzigart.kassel@gmail.com bis zum 15. Februar 2018 an.
Anmeldung

Wir freuen uns auf euch!

Euer einzigART-Team






Bildnachweis: © MHK, Arno Hensmanns

[28.1.2018] Fotos

Liebe einzigART-Freunde,

letzten Sonntag war unsere erste Veranstaltung im neuen Jahr. Wir wurden im Museum für Sepulkralkultur von dem Kunstwissenschaftler Maikel König durch REGRET, einer Ausstellung der Animationsklasse aus der Kunsthochschule Kassel, geführt.



Die Studierenden zeigten größtenteils Animationen, in denen sie sich mit dem Thema `Bedauern´ auseinander setzten: hier sahen wir Ideen, die immer wieder verworfen und sogar verbrannt wurden, entdeckten uns bekannte Alltagsmomente der Angst etwas verpasst zu haben und des Bereuens an ganz ungewöhnlichen Orten.
Wir bekamen einen Einblick in Trauerbewältigung, in der sich Bilder mit gemeinsam erlebten Momenten überlappten. Zudem konnten wir mit der anwesenden Künstlerin Pascalina Krummenauer über ihre Arbeit sprechen, in der es sowohl um Vergänglichkeit als auch um das Aufblühen von etwas Neuem ging. Gemeinsam haben wir versucht, ein Bewusstsein von Bereuen zu schaffen, es passieren immer Dinge, die man bereuen könnte; man muss das Beste daraus machen und begreifen, dass Bereuen ein Weiterdenken und kein Aufgeben ist. 




Außerdem haben wir gelernt, dass man auch aus bedrückenden Themen Neues und Spannendes schaffen kann.
Im Anschluss an die tolle Führung saßen wir noch mit Tee und Kuchen zusammen und haben unsere Eindrücke miteinander geteilt.


Wir hoffen euch hat es auch so gut gefallen wie uns, wir haben es definitiv nicht bereut und freuen uns auf das nächste Mal!

Euer einzigART-Team!